Stoppt das Töten in der Ukraine - für Waffenstillstand und Verhandlungen!
Das Friedensforum Bonn ruft zur Kundgebung am Samstag, 25.
Februar 2023 um 13 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz auf!
Es sprechen:
Tanja Banavas,
Antikriegs-AG von Aufstehen Bonn
Andreas Buderus,
Mendener Friedensinitiative
Dr. Margot
Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der EKD
Stoppt das Töten in der
Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!
Der Krieg in der Ukraine hat
unermessliches Leid über die Bevölkerung der Ukraine
gebracht. Ihn so schnell wie möglich zu beenden betrachten
wir als oberste moralische und politische Pflicht. Es geht
um das Überleben und die Unversehrtheit hunderttausender
Menschen. Dafür sind Verhandlungen notwendig, denn
militärische Strategien beenden den Krieg nicht, wie die
vergangenen Monate gezeigt haben.
Wir sind nicht damit
einverstanden, dass das Leben der Ukrainer, ihr
Hab und Gut, ihre gemeinschaftlichen Einrichtungen weiterhin
und mit unabsehbarem Ende zerstört werden, weil die
politischen Führer Russlands und der Ukraine und
verschiedenste interessierte Kreise außerhalb dieser beiden
Länder ihre politischen Ziele kompromisslos durchsetzen
wollen.
Wir sind nicht damit
einverstanden, dass die militärische Eskalation
auch von unserer Regierung immer weiter angetrieben wird,
statt auf diplomatischen Wegen konstruktive Angebote für
Waffenstillstands – und Friedensverhandlungen zu entwickeln.
Wir sind nicht damit
einverstanden, dass uns durch die geplante
massive Aufrüstung in Deutschland im Windschatten des
Ukrainekrieges die Geldmittel fehlen werden für dringend
notwendige soziale Maßnahmen, für Infrastrukturmaßnahmen wie
zum Beispiel Kindergärten und Schulen und für
Klimaschutzmaßnahmen.
Wir fordern von unserer
Bundesregierung
- endlich ernsthafte diplomatische Initiativen auf
allen internationalen Ebenen zu ergreifen, um einen
Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zu erreichen
- die Lieferung deutscher Waffen in die Ukraine
und in alle anderen Kriegs- und Krisengebiete zu beenden
- das 100 Mrd. Aufrüstungsprogramm und weitere
bereits angedachte noch größere Rüstungsprogramme nicht
zu verwirklichen, sondern das Geld in den Ausbau des
Gesundheits- und Sozialsystems, Kindergärten, Schulen
und Klimaschutzmaßnahmen zu investieren
- internationale Abrüstungsbemühungen ernsthaft zu
unterstützen und entsprechenden Verträgen wie dem
Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.
Wir, die im FriedensForumBonn
zusammen arbeitenden Gruppen und Einzelpersonen, fordern
alle Menschen in Bonn und im Bonner Umkreis auf, aktiv zu
werden und diese Forderungen schriftlich an unsere
Bundesregierung zu richten.