Daniela Dahn, Schriftstellerin, Berlin
Peter Strutynski, Bundesausschuss Friedensratschlag Kassel
"Aus Sorge um den
Frieden" in der Ukraine und in Europa
100 Autoren, Musiker, Bildende Künstler, Wissenschaftler,
Juristen, Ärzte, Theologen, Gewerkschafter und
Friedensaktivisten wenden sich mit einem dringenden Appell an
Politik und Öffentlichkeit
Berlin/Kassel, 20. Mai
2014 - Aus Sorge um den Frieden in der und um
die Ukraine haben sich zahlreiche Bürger mit einer Erklärung an
Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit gewandt. "Lassen
Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukraine zu einem
Stellvertreterkrieg zwischen 'dem Westen' und Russland
eskaliert!", heißt es darin.
Hundert Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs befinde sich die Welt
in einer höchst gefährlichen Lage. Dem unverantwortlichen Kampf um
geostrategische Positionen und Einflusssphären müsse Einhalt
geboten werden. Wirtschaftssanktionen und andere "Strafmaßnahmen"
gegen Russland seien aber ein "untaugliches Mittel zur
Deeskalation".
Das Vorgehen in der Ukraine-Krise widerspreche zutiefst der 1997
von NATO und Russland unterzeichneten Pariser "Grundakte über
Gegenseitige Zusammenarbeit und Sicherheit". Darin hatten sich
beide Seiten verpflichtet, "die Spuren der früheren Konfrontation
und Konkurrenz zu beseitigen", "ungelöste Gebietsstreitigkeiten,
die eine Bedrohung für unser aller Frieden, Wohlstand und
Stabilität darstellen" sowie andere "Meinungsverschiedenheiten"
auf der Grundlage des "gegenseitigen Respekts im Rahmen
politischer Konsultationen" beizulegen. Zahlreiche Maßnahmen der
NATO - vom Krieg gegen Serbien 1998 bis zur hemmungslosen
Osterweiterung - hätten diesen Respekt vermissen lassen. Der
Westen und Russland müssten vielmehr neu darüber nachdenken, wie
das Spannungsverhältnis von territorialer Unverletzlichkeit und
Selbstbestimmung friedlich zu lösen sei.
Die Bundesregierung müsse einen Beitrag zur Deeskalation leisten,
indem ihre Politik - auch angesichts der historisch belasteten
Beziehungen zu Russland - die Sicherheitsinteressen aller Staaten
des "gemeinsamen Hauses Europa" berücksichtigt. Konkret heiße das,
die Vereinbarungen der Pariser Grundakte einzuhalten und
"rhetorisch abzurüsten", die "Strafmaßnahmen" zu beenden und auf
die Einberufung einer europäischen Sicherheitskonferenz zu
drängen.
Zu den Erstunterzeichner/innen gehören die Schriftsteller Ingo
Schulze und Irina Liebmann, der Liedermacher Konstantin Wecker,
die Schauspieler Jutta Wachowiak und Rolf Becker, die
Rechtswissenschaftler Andreas Fisahn und Norman Paech, der
Bundesrichter a.D. Wolfgang Neskovic, die Friedens- und
Sozialwissenschaftler Andreas Buro, Christoph Butterwegge und
Werner Ruf, sowie die Theologen Friedrich Schorlemmer und Hans
Christoph Stoodt.
Die Initiatoren der Erklärung "Aus Sorge um den Frieden" weisen
außerdem auf die Möglichkeit hin, die Erklärung online
unterzeichnen zu können, und zwar unter der dafür eingerichteten
Adresse: http://www.kontext-tv.de/Ukraine/Aufruf/Aus_Sorge_um_den_Frieden
Hier findet sich auch der vollständige Text der Erklärung.
(Die Erklärung mit den
Erstunterzeichner/innen ist hier als pdf-Datei verfügbar.)
Bei Rückfragen:
kontakt@danieladahn.de mobil: 0171-5022948
peter.strutynski@gmx.de mobil: 0160- 976 28 972
Samstag, 24. Mai 2014
Montag, 5. Mai 2014
Kundgebung
Bonner Friedensgruppen zum 8. Mai,
69. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Donnerstag, 8. Mai, 17 Uhr,
Kaiserplatz (Nähe Busbahnhof)
am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
Die Friedensinitiative Bonn-Beuel unterstützt den Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag zum 8. Mai:
Wenn erst die
Gewerkschaftshäuser brennen …!
Aufruf
aus der Friedensbewegung zu Mahnwachen
am 8. Mai 2014
Die
rechtsradikalen Banden in der Ukraine machen vor nichts halt: Am Freitag wurde
in Odessa ein Gewerkschaftshaus abgefackelt, in das sich Menschen vor
marodierenden Milizen des „Rechten Sektors“ flüchteten. Mehr als 40 Menschen
kamen in den Flammen ums Leben. Die ukrainische Polizei machte nicht einmal den
Versuch, die Rechtsradikalen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern. Der
Bundesregierung sind die Toten keiner Erwähnung wert. Es waren ja nur
„prorussische Demonstranten“, die ums Leben kamen.
Es
ist für uns unerträglich mitansehen zu müssen, wie in diesen Tagen
antirussische Stimmung in unserem Land gemacht wird.
Der
8. Mai wird traditionell als Tag der Befreiung vom Faschismus begangen. Dieses
Datum ist auch untrennbar verbunden mit einer Würdigung der Rolle, welche die
Sowjetunion als Teil der Anti-Hitler-Koalition bei der Niederringung der
deutschen Aggression spielte. Kein anderes Land der Welt hatte mehr Kriegstote
und Zerstörungen zu erleiden.
Vorausgegangen
war diesem Krieg die Propagierung eines Feindbildes, das „den Russen“
dämonisiert hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Zeiten des Kalten
Krieges die Sowjetunion wieder zum Feind vor allem in der Bundesrepublik
Deutschland der Adenauer-Ära erklärt; dieses Feindbild war bis 1989 eine Art Staatsdoktrin. Mit
Erschrecken müssen wir heute feststellen, dass dieses alte Feindbild neu
aufgelegt wird, auch mit Vergleichen zwischen Putin und Hitler.
Der
Respekt gegenüber den Opfern des zweiten Weltkrieges und des danach geltenden
Grundsatzes „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ erfordert die
Zurückweisung einer Propaganda, die an alte „Vorbilder“ anknüpft.
Trotz
mancher Kritik an der russischen Politik im Ukraine-Konflikt dürfen wir nicht
vergessen, dass die Urheber des Konflikts woanders zu suchen sind. Es waren die
EU und die NATO, die mit ihrer Osterweiterung und Einkreisungspolitik Russlands
Sicherheitsinteressen angegriffen haben. Und es war der Sturz der Regierung in
Kiew, in dessen Gefolge eine von
Rechtsradikalen und neofaschistischen Kräften beeinflusste, extrem
antirussische „Übergangsregierung“ die Macht ergriff.
Der
8. Mai 1945 ermahnt uns, nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus zuzulassen. Es
ist wieder an der Zeit, an das Prinzip der „gemeinsamen Sicherheit“ im
gemeinsamen „Haus Europa“ zu erinnern.
neben dem historischen Gedenken dem Prinzip „Gemeinsame Sicherheit statt
Konfrontation“ verpflichtet sehen.
Dieses
erfordert:
- Von der Bundesregierung fordern wir eine Politik zur Deeskalation in der Ukraine und zum Abbau der Spannungen mit Russland, z.B. durch den Stopp aller wirtschaftlichen „Strafmaßnahmen“.
- Von den Medien in unserem Land verlangen wir eine sachgerechte Berichterstattung und rhetorische Abrüstung.
- Keine Toleranz gegenüber und keine Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften in der Ukraine!
- Die Einberufung einer europäischen Sicherheitskonferenz unter Einbeziehung der Konfliktparteien könnte eine Vertrauen bildende Maßnahme sein.
Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation
Bundesausschuss
Friedensratschlag
4.
Mai 2014
Dienstag, 22. April 2014
Susanne Rohde
über den Ostermarsch 2014 in Bonn,
also von der gelungenen Ostermarsch-Initiative unseres Mitsing-Ensembles "Hand in Hand", dem ersten Ostermarsch seit vielen Jahren hier in der Region.
Alles in allem waren rund 100 Menschen beteiligt; die größte Zahl lief am Beueler Rheinufer mit. Aus unserer spontanen Idee ist eine richtig tolle Sache geworden: lebendig, bunt, Aufsehen erregend. Das Ganze war - Ostermarsch-typisch - sicher etwas lang und damit auch ermüdend; die Sangeskraft ließ allgemein nach, aber z.B. nicht bei Anke und Jörg: bewundernswert energievoll bis zum Abschluß! Viele lobten unsere Initiative, sowohl aus dem Teilnehmerkreis wie aus dem viel größeren Kreis derer, die aus unterschiedlichen Gründen diesmal nicht teilnehmen konnten.
Der ermutigende Dank war natürlich zuerst an unsere "Wortführer" gerichtet. Er muß sich aber an alle Aktiven dieser Unternehmung einschließen: zuallererst die beiden unermüdlichen Gitarristen Christian und Jörg, aber auch Kathrin als unsere "Mutter Courage" mit dem Bagagewagen für Liedertexte und Verpflegung, und Bernhard für seinen Mobilisierungseinsatz und die nette Schlussmoderation und an alle, die zum Erfolg dieser rundum gelungenen Manifestation beigetragen haben.
Dank auch an Mani Stenner von der Friedenskooperative, der seinen zentralen Ostermarsch-Büroeinsatz für einen Abstecher zu uns unterbrochen hatte, für seine Spontan-Ansprache! Wir "Alten" hatten uns ursprünglich einen liedvollen, aber redenlosen Verlauf vorgestellt; doch besonders die Jüngeren und die etwas Außenstehenden und diejenigen, die z.T. aus entfernteren Ecken des Rheinlands angereist waren, stimmten der Thematisierung der Krisen und Konflikte nachdrücklich zu. Wir fühlen uns ermutigt, es nicht bei diesem "Versuchsballon" zu belassen, sondern, unter Berücksichtigung organisatorischer und inhaltlicher Verbesserungshinweise, wieder zu einem örtlichen Ostermarsch aufzurufen. Schaun wir mal...
über den Ostermarsch 2014 in Bonn,
also von der gelungenen Ostermarsch-Initiative unseres Mitsing-Ensembles "Hand in Hand", dem ersten Ostermarsch seit vielen Jahren hier in der Region.
Alles in allem waren rund 100 Menschen beteiligt; die größte Zahl lief am Beueler Rheinufer mit. Aus unserer spontanen Idee ist eine richtig tolle Sache geworden: lebendig, bunt, Aufsehen erregend. Das Ganze war - Ostermarsch-typisch - sicher etwas lang und damit auch ermüdend; die Sangeskraft ließ allgemein nach, aber z.B. nicht bei Anke und Jörg: bewundernswert energievoll bis zum Abschluß! Viele lobten unsere Initiative, sowohl aus dem Teilnehmerkreis wie aus dem viel größeren Kreis derer, die aus unterschiedlichen Gründen diesmal nicht teilnehmen konnten.
Der ermutigende Dank war natürlich zuerst an unsere "Wortführer" gerichtet. Er muß sich aber an alle Aktiven dieser Unternehmung einschließen: zuallererst die beiden unermüdlichen Gitarristen Christian und Jörg, aber auch Kathrin als unsere "Mutter Courage" mit dem Bagagewagen für Liedertexte und Verpflegung, und Bernhard für seinen Mobilisierungseinsatz und die nette Schlussmoderation und an alle, die zum Erfolg dieser rundum gelungenen Manifestation beigetragen haben.
Dank auch an Mani Stenner von der Friedenskooperative, der seinen zentralen Ostermarsch-Büroeinsatz für einen Abstecher zu uns unterbrochen hatte, für seine Spontan-Ansprache! Wir "Alten" hatten uns ursprünglich einen liedvollen, aber redenlosen Verlauf vorgestellt; doch besonders die Jüngeren und die etwas Außenstehenden und diejenigen, die z.T. aus entfernteren Ecken des Rheinlands angereist waren, stimmten der Thematisierung der Krisen und Konflikte nachdrücklich zu. Wir fühlen uns ermutigt, es nicht bei diesem "Versuchsballon" zu belassen, sondern, unter Berücksichtigung organisatorischer und inhaltlicher Verbesserungshinweise, wieder zu einem örtlichen Ostermarsch aufzurufen. Schaun wir mal...
Donnerstag, 10. April 2014
Ostermarsch 2014 in Beuel und Bonn
14 bis 17 Uhr
Ganz in der
Ostermarschtradition ruft das Mitsing-Ensemble „Hand-in-Hand“ am Ostersonntag
zu einem von alten und neuen Liedern begleiteten bunten Demonstrationszug für
Frieden und Abrüstung von Beuel nach Bonn auf.
Start ist am
Friedensdenkmal (früher Kriegerdenkmal) in Küdinghoven, Königswinterer Straße 311.
Der Weg führt weiter über die Rheinaue - Schauplatz der großen
Friedensdemonstration von 1982 - zum Friedensmahnmal für Hiroshima („Atomwaffen
weltweit abschaffen!“) nahe dem Brückenforum und zum (noch) Kriegerdenkmal nahe
dem „Bahnhöffche“. Dann geht es über die Brücke zur Stele für Bertha von
Suttner („Die Waffen nieder!“) am gleichnamigen Platz und weiter zum Abschluss
am Friedensplatz.
(Nähere Informationen zum Demonstrationsweg finden sich hier)
Alt und Jung,
Familien, Initiativen, alle an der Erhaltung des Friedens interessierten
Menschen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Kontakt (bei Interesse
auch Liedertexte): Offener Gesangstreff „Hand in Hand“ c/o Volker Rohde (faeustel@buchrecycling.de)
Mittwoch, 9. April 2014
Keine „Kissinger-Professur“ an der Universität Bonn!
Die Friedensinitiative Bonn-Beuel unterstützt die Erklärung der Initiative Zivile Universität Bonn zur geplanten „Henry Kissinger-Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung“ an der Universität Bonn.
Aus der Erklärung:
Die Initiative Zivile Uni Bonn lehnt die geplante „Henry Kissinger-Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung“ an der Universität Bonn ab. Henry Kissinger war als Nationaler Sicherheitsberater (1969 - 1975) und Außenminister (1973 - 1977) maßgeblich für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich. Bei den von Kissinger geplanten und überwachten Bombardements in Vietnam, Kambodscha und Laos starben Hunderttausende Menschen, die ökologischen Folgen des massiven Bomben- und Gifteinsatzes führen bis heute zu Fehlbildungen bei Neugeborenen. Während des von ihm nachdrücklich unterstützten Putsches 1973 in Chile gegen eine demokratisch gewählte Regierung wurden 3000 Menschen ermordet und Tausende gefoltert oder ins Exil getrieben. Kissinger befürwortete den "Schmutzigen Krieg" in Argentinien, während dem 30.000 Menschen spurlos verschwanden. Kissinger gab der indonesischen Führung sein Einverständnis im Namen der USA für einen Angriffskrieg gegen Osttimor, der mindestens 100.000 Timoresen das Leben kostete (bei einer Gesamtbevölkerung von 800.000).
Nach dem Statut des Internationalen Strafgerichtshofs könnten einige seiner Handlungen
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden.
Henry Kissinger äußerte sich einmal zu seinem Verhältnis zum Recht in den internationalen Beziehungen:
„The illegal we do immediately. The unconstitutional takes a little longer” ("Das Illegale
machen wir sofort. Das Verfassungswidrige dauert etwas länger.”)
Der Name Henry Kissingers für eine Professur für Völkerrecht ist untragbar.
Die überwiegende Finanzierung des geplanten Kissinger-Lehrstuhls durch das
Verteidigungsministerium lässt direkte und indirekte Einflussnahme befürchten und gefährdet die
universitäre Autonomie. Wir sprechen uns klar dagegen aus, dass Lehrstühle durch das
Bundesministerium der Verteidigung oder die Bundeswehr finanziert werden. Forschung, Lehre und
Studium an der Universität sollen zivilen und friedlichen Zwecken dienen. Wir fordern eine ausreichende Grundfinanzierung der Universitäten, um sie als Institutionen zu stärken und in die Lage zu versetzen Angebote abzulehnen, welche nicht mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in Einklang stehen
Zur Zeichnungsliste.
Die Friedensinitiative Bonn-Beuel unterstützt die Erklärung der Initiative Zivile Universität Bonn zur geplanten „Henry Kissinger-Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung“ an der Universität Bonn.
Aus der Erklärung:
Die Initiative Zivile Uni Bonn lehnt die geplante „Henry Kissinger-Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung“ an der Universität Bonn ab. Henry Kissinger war als Nationaler Sicherheitsberater (1969 - 1975) und Außenminister (1973 - 1977) maßgeblich für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich. Bei den von Kissinger geplanten und überwachten Bombardements in Vietnam, Kambodscha und Laos starben Hunderttausende Menschen, die ökologischen Folgen des massiven Bomben- und Gifteinsatzes führen bis heute zu Fehlbildungen bei Neugeborenen. Während des von ihm nachdrücklich unterstützten Putsches 1973 in Chile gegen eine demokratisch gewählte Regierung wurden 3000 Menschen ermordet und Tausende gefoltert oder ins Exil getrieben. Kissinger befürwortete den "Schmutzigen Krieg" in Argentinien, während dem 30.000 Menschen spurlos verschwanden. Kissinger gab der indonesischen Führung sein Einverständnis im Namen der USA für einen Angriffskrieg gegen Osttimor, der mindestens 100.000 Timoresen das Leben kostete (bei einer Gesamtbevölkerung von 800.000).
Nach dem Statut des Internationalen Strafgerichtshofs könnten einige seiner Handlungen
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden.
Henry Kissinger äußerte sich einmal zu seinem Verhältnis zum Recht in den internationalen Beziehungen:
„The illegal we do immediately. The unconstitutional takes a little longer” ("Das Illegale
machen wir sofort. Das Verfassungswidrige dauert etwas länger.”)
Der Name Henry Kissingers für eine Professur für Völkerrecht ist untragbar.
Die überwiegende Finanzierung des geplanten Kissinger-Lehrstuhls durch das
Verteidigungsministerium lässt direkte und indirekte Einflussnahme befürchten und gefährdet die
universitäre Autonomie. Wir sprechen uns klar dagegen aus, dass Lehrstühle durch das
Bundesministerium der Verteidigung oder die Bundeswehr finanziert werden. Forschung, Lehre und
Studium an der Universität sollen zivilen und friedlichen Zwecken dienen. Wir fordern eine ausreichende Grundfinanzierung der Universitäten, um sie als Institutionen zu stärken und in die Lage zu versetzen Angebote abzulehnen, welche nicht mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in Einklang stehen
Zur Zeichnungsliste.
Sonntag, 20. Oktober 2013
Stoppt das Sterben an den Grenzen Europas - Verantwortung!
Einladung von
Beueler Initiative gegen Fremdenhass
und
Evangelischer Migrations- und Flüchtlingsarbeit/Integrationsagentur
mit der Bitte auch um Weitergabe an Interessierte
"Stoppt das Sterben an den Grenzen Europas - Verantwortung!
unter dieser Losung hatte die Beueler Initiative gegen Fremdenhass
kurzfristig zu einer Kundgebung und Demonstration am 8. Oktober in Bonn aufgerufen. Innerhalb weniger Stunden informiert, kamen an die hundert junge und alte Menschen zusammen, um der Toten im Meer vor Lampedusa zu gedenken und politische Schritte von Regierung und Parlament zu fordern, die den Flüchtlingen einen sicheren Zugang nach Europa ermöglicht.
Wir waren uns an diesem Abend einig, dass es viel Zustimmung gibt, aber weitere und anwachsende Aktionen folgen sollten.
Um über weitere Schritte zu beraten und eine Vernetzung herbeizuführen, schlagen wir ein Treffen aller interessierten Einzelpersonenen und Organisationen
vor:
Mittwoch, 30. 10. 2013 um 19 Uhr
Migrapolis (Brüdergasse 16-18)
und
Evangelischer Migrations- und Flüchtlingsarbeit/Integrationsagentur
mit der Bitte auch um Weitergabe an Interessierte
"Stoppt das Sterben an den Grenzen Europas - Verantwortung!
unter dieser Losung hatte die Beueler Initiative gegen Fremdenhass
kurzfristig zu einer Kundgebung und Demonstration am 8. Oktober in Bonn aufgerufen. Innerhalb weniger Stunden informiert, kamen an die hundert junge und alte Menschen zusammen, um der Toten im Meer vor Lampedusa zu gedenken und politische Schritte von Regierung und Parlament zu fordern, die den Flüchtlingen einen sicheren Zugang nach Europa ermöglicht.
Wir waren uns an diesem Abend einig, dass es viel Zustimmung gibt, aber weitere und anwachsende Aktionen folgen sollten.
Um über weitere Schritte zu beraten und eine Vernetzung herbeizuführen, schlagen wir ein Treffen aller interessierten Einzelpersonenen und Organisationen
vor:
Mittwoch, 30. 10. 2013 um 19 Uhr
Migrapolis (Brüdergasse 16-18)
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Stoppt das Sterben an Europas Grenzen!
Am gestrigen Dienstag, dem 8. Oktober 2013, folgten ca. 100 Bonner Bürger dem Aufruf der Beueler Initiative gegen Fremdenhass, um gegen die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der EU zu protestieren.
Die Mitglieder der Beueler Friedensinitiative beteiligten sich an der Aktion.
Die Sprecherin der Initiative gegen Fremdenhass Susanne Rohde betonte in ihrem Redebeitrag die Notwendigkeit für eine offenere Flüchtings- und Asylpolitik der EU. Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland trägt durch ihre aggressive Abschottungspolitik wesentlich zum Tod zehntausender Flüchtlinge bei, während in Sonntagsreden die Menschenrechte hochgehalten werden.
Warum sterben Flüchtlinge vor Lampedusa?
Weitere Bilder
Die Mitglieder der Beueler Friedensinitiative beteiligten sich an der Aktion.
Die Sprecherin der Initiative gegen Fremdenhass Susanne Rohde betonte in ihrem Redebeitrag die Notwendigkeit für eine offenere Flüchtings- und Asylpolitik der EU. Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland trägt durch ihre aggressive Abschottungspolitik wesentlich zum Tod zehntausender Flüchtlinge bei, während in Sonntagsreden die Menschenrechte hochgehalten werden.
Warum sterben Flüchtlinge vor Lampedusa?
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