Die Waffen nieder!
Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa
Verhandlungen sind das Gebot der Stunde, nicht Aufrüstung!
Das Netzwerk Friedenskooperative sammelt auf seiner Webseite Informationen über zentrale und dezentrale Friedensaktivitäten. Infos für solche Aktivitäten bitte an folgende Mailadresse senden: friekoop@friedenskooperative.de
Verschiedenste Organisationen haben inzwischen Petitionen und Aufrufe gegen den Krieg erstellt.
Die Mitinitiatoren des Bonner Ostermarsches Armin Lauven und Martin Singe möchten den folgenden Text in der "tageszeitung" oder Frankfurter Rundschau am Dienstag veröffentlichen. Wer dies unterstützen möchte, dies bitte bis heute, 27.2., 21 Uhr an folgende Adresse mitteilen: Martin.Singe@t-online.de
Zur Finanzierung der Anzeige bitte ca. 20 Euro an folgendes Konto überweisen:
Konto: Martin Singe - IBAN: DE09 4306 0967 4058
0783 00
(BIC GENODEM1GLS)
Verwendungszweck: „Anzeige Waffen nieder“
Hier der Text des Aufrufs:
Die
Waffen nieder! Das Blutvergießen beenden! Jedes Leben zählt!
Den
Angriff sofort beenden! Auf militärischen Widerstand verzichten –
zivilen Widerstand leisten!
Die
russische Regierung hat die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen.
Dieser Angriff ist schärfstens zu verurteilen. Seit dem 24.2.2022
herrscht Krieg in der Ukraine. Schon jetzt gibt es Tausende Tote und
Verwundete auf beiden Seiten. Eine Eskalation des Krieges bis hin zu
einem europäischen Krieg ist nicht ausgeschlossen. Selbst der
Einsatz von Atomwaffen könnte am Ende dieser unseligen Kriegsdynamik
stehen. Dieser Krieg muss sofort beendet werden.
Die
westlichen Staaten und die NATO haben vorab keine ernsthaften
Versuche unternommen, die sich seit Jahren drehende
Eskalationsspirale zu stoppen, da sie die berechtigten
Sicherheitsinteressen Russlands nicht hinreichend berücksichtigt
haben. Vor allem die gegen feste Zusagen vorgenommene Osterweiterung
der NATO war ein wesentlicher Faktor zur Konflikteskalation. Alle
Forderungen aus der Friedensbewegung, eine gesamteuropäische
gemeinsame Sicherheitsarchitektur unter Einschluss Russlands
aufzubauen, sind von der NATO missachtet worden.
Wir
fordern die sofortige Einstellung aller kriegerischer Handlungen und
die Rückkehr zu Diplomatie und Verhandlungen zur Lösung der
Konflikte. Jedes kleinste Fenster für neue Verhandlungen muss
unbedingt genutzt werden.
Wir
fordern von der russischen Regierung, sofort alle Angriffe
einzustellen und alle Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen. Viele
Menschen in Russland machen deutlich, dass sie diesen Krieg nicht
wollen. Diesen Menschen gilt unsere Solidarität. Deutschland muss
russischen Kriegsdienstverweigerern Asyl anbieten.
Eine
Beendigung des militärischen Widerstands seitens der Ukraine,
verbunden mit der Ankündigung zivilen Widerstandes gemäß des
Konzeptes Sozialer Verteidigung, könnte weitere unzählige Tote,
Verletzte und Verwüstungen in einem andauernden Krieg vermeiden
helfen. Wer sich diesem Krieg entziehen will, muss aus der Ukraine
ausreisen dürfen. Deutschland sollte Kriegsdienstverweigerern der
ukrainischen Armee Asyl anbieten und diese auf Wunsch evakuieren.
Die
internationale Gemeinschaft muss alles dafür tun, dass wieder an den
Verhandlungstisch zurückgefunden wird. Eine große Konferenz der
OSZE muss alle vorliegenden Konflikte neu verhandeln und Lösungen
finden. „Verhandeln statt schießen! Aufbau einer gemeinsamen
Sicherheitsarchitektur“ muss wieder zur Devise werden.
Deutschland
darf sich jetzt nicht dazu hinreißen lassen, doch noch Waffen zu
liefern und den Krieg damit anzuheizen. Dieser Krieg darf auch nicht
für neue Aufrüstungsschübe der Bundeswehr missbraucht werden.
Solidarität
mit der Ukraine heißt für uns, die Menschen in dem Land – unter
Umständen auch unter einem vorläufigen russischen Besatzungsregime
– langfristig beim Ausbau von Demokratie und Verwirklichung von
Menschenrechten zu unterstützen. Dazu gehören aktuell auch die
Aufnahme von Flüchtlingen und humanitäre Hilfe für die Ukraine.